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Heike S.
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Die Schöne und das Biest
Verfasst am: 17.06.2006, 02:55 |
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Hallo ihr fleißigen Fanclub- bzw. Forum-Mitglieder:
Nachdem ja nun gestern - hoffentlich erfolgreich - die Premiere über die Bühne gegangen ist, wäre es schön, wenn ihr HIER reinschreibt, welche Presseberichte ihr gefunden habt etc.
Vielen Dank schon jetzt einmal an euch alle!
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Jill
Anmeldedatum: 01.01.1970 Beiträge: 0
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Verfasst am: 17.06.2006, 05:15 |
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Glanzstück mit Armleuchter
MUSICAL / "Die Schöne und das Biest" haben ihr Märchen-Schloss ins Oberhausener Metronom Theater verlegt.
OBERHAUSEN. Der Löffel walzert mit der Serviette. Simples Fliegen ist dem Teppich zu blöd, der wirbelt gleich im Flic-Flac durch die Luft. Der Salzstreuer versprüht Glitter, und das gute Service stolziert mit blinkendem Dessin die Showtreppe runter. Verwunschenes Schloss in der französischen Provinz? Ha! Wir sind in Vegas, Baby! Oder mindestens am Broadway. Wieder falsch. Wenn´s blitzt und donnert, pufft und kracht, die Funken sprühen und die Nebelschwaden wabern, dann ist ganz großes Kino, oder besser Musical, mitten im Ruhrgebiet: Bejubelt von rund 1800 Gästen feierte gestern Disneys "Die Schöne und das Biest" im schicken, (fast) neuen Oberhausener Metronom Theater Premiere.
Spektakulär?
Eigentlich alles!
"Müde, fett und nölig"? Von wegen: "Da kommst du und wir sind fröhlich!" Genau. Die Landschönheit Belle bringt wirklich alles durcheinander im Schloss des Biestes, das eigentlich ein schmucker Prinz, aber jetzt hässlich wie die Nacht ist. So wird´s auch bleiben, wenn nicht eine Frau kommt, die sich von Äußerlichkeiten nicht abschrecken lässt und den Typ liebt, obwohl er die Manieren eines Neandertalers hat - die alte Geschichte eben.
Die hat Glenn Casale in Oberhausen in Szene gesetzt, und der Amerikaner weiß, was er tut: Er leitet nicht nur an der Uni in Las Vegas (aha!) den Fachbereich Regie, er war - neben vielen anderen TV- und Musical-Produktionen - verantwortlich für die Neuinszenierung von "Die Schöne und das Biest" am Broadway in New York, wo es das erfolgreichste Disney-Musical ist. In Amsterdam hat er´s genau so wie in Oberhausen vor wenigen Monaten auf die Bühne gebracht, auch dort für das gigantische Bühnenunterhaltungsunternehmen "Stage Entertainment", das das Musical-Haus in Oberhausens Neuer Mitte gekauft und komplett umgebaut hat. Die Geschichte um das schöne, schlaue Mädchen und das grantig-gruselige Ungeheuer soll das ehemalige Theatro Centro endlich zu einem erfolgreichen Musical-Standort machen.
Und die Show hat das Zeug dazu. Eigentlich ist alles spektakulär: Die Szenen mit dem ganzen Ensemble, aufregend choreographiert (Ian MacInnis) und oft so rasant, dass man gar nicht weiß, wo man zuerst hingucken soll. Leah Delos Santos´ Stimme, die schimmert wie Belles Prinzessinen-Roben, auf die jedes kleine - und manch´ nicht mehr ganz so kleines - Mädchen neidisch sein wird. Yngve Gasoy-Romdals Gesang, der die Wärme des Biestes zum Vorschein bringt, die sonst von der eindrucksvollen Büffelhaar-Perücke zugewuchert ist. Oder Kevin Kraus, der als Belles verschmähter Verehrer Gaston seinen Bizeps genau so anschwellen lässt wie seinen Bass. Auch gut im Training: Das 15-köpfige Orchester, von dem die Technik offenbar so hingerissen ist, dass sie es manchmal ganz schön laut regelt.
Wirklich zauberhaft sind die Kostüme des verwunschenen Hofstaats: Madame Pottine, die kein bisschen zerbrechlich wirkt, aber zum Teekännchen wird oder der Herr von Unruh, der als Mensch langsam aber sicher das Zeitliche segnet und sich in eine Uhr verwandelt.
Ein Staubwedel mit hübschem Dekollete?
Besonders feurig ist Lumière. Comedian/Moderator Ingolf Lück gibt den Armleuchter, der mal Kammerdiener war: nicht nur dann laut- lach-lustig, wenn er entflammt ist für Babette, den Staubwedel mit dem schönsten Dekollete? weit und breit. Den wird Lück - der als einziger im internationalen Ensemble den Akzent nur einstudiert hat - bis Ende Februar in Oberhausen richtig gut spielen, der Rest bleibt länger: Mindestens ein Jahr soll "Die Schöne und das Biest" für ein volles Haus sorgen.
Disneys "Die Schöne und das Biest", wohlgemerkt: In der Bühnen-Version des "Oscar"-dekorierten Zeichentrickfilms ist die Romantik genauso plakativ wie die Moral, die Figuren genauso dreidimensional gewordener Comic wie die Kulisse. Das alles ist perfekt umgesetzt, und wer märchenhafte Musicals mag, wird diese Show vermutlich lieben. (NRZ) Karten: 01805 / 44 44 (zwölf Cent pro Minute) www.stage-entertainment.de
18.12.2005 MONIKA IDEMS
(c) NRZ
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Jill
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Verfasst am: 17.06.2006, 05:17 |
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Mit Gänsehaut ins "Metronom"
PREMIERE / Viel Prominenz kam gestern Nachmittag in Oberhausens Neue Mitte, um sich "Die Schöne und das Biest" im neuen Musical-Haus der "Stage Entertainment" anzusehen.
100 Meter ist der rote Teppich lang, der Ton nicht so satt wie die neue Glasfassade in Burgunder. Sieht aber schwer nach Prominenz aus, und die - mehr oder minder bekannt - schritt, schlenderte oder stöckelte gestern Nachmittag über diesen Teppich. Wenn "Stage Entertainment", die neue Herrin im Musical-Haus in der Neuen Mitte, was macht, dann richtig. Schick feierte Disneys "Die Schöne und das Biest" Gala-Premiere im "Metronom".
Mit Todesverachtung schritten einige weibliche Ehrengäste bei Temperaturen um den Gefrierpunkt in teuren Sandälchen und flatternden Abendkleidern ins Theater, trugen die Gäsenhaut wie die Herren den Mantel überm Smoking. Nicht ganz so leicht bekleidet wie in ihrer ersten Karriere kam Schauspielerin Michaela Schaffrath, der goldene Paillettenschal im gleichen Farbton wie die Frisur. Showstar Mary kam als Georg Preuße und so fast inkognito, die "Lindenstraßen"-Mary Liz Baffoe wollte die Premiere genauso erleben wie Moderatorin Birgit Lechtermann und Ex-"Popstar" Lucy. Lesen Sie einen Bericht von der Premieren-Party in der morgigen Ausgabe. (moi)
18.12.2005
(c) NRZ
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Jill
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Verfasst am: 17.06.2006, 05:24 |
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Die Schöne ist wieder einmal vor Liebe blind
Ingolf Lück verzaubert Publikum als Kerzenleuchter Lumière
Oberhausen. Standing Ovations und minutenlanger Applaus: Das Broadway-Musical "Die Schöne und das Biest" feierte gestern Abend im Metronom Theater in Oberhausen eine gelungene Premiere.
Die Atmosphäre im Theater ist bezaubernd: schwarze Wand- und Deckenverkleidung dazu rote Laserlichter. 1600 Lampen lassen das Metronom Theater zur Premiere hell erstrahlen. Die rund 1700 Gäste, darunter Schauspieler Martin Semmelrogge, Bundestagsmitglied Laurenz Meyer, Superstar Alexander Klaws, Marco Schrey, Moderator von Deutschland sucht den Superstar, Viva-Moderatorin Nova Meierhenrich, Ex-No Angel Lucy Diakovska, Guildo Horn, Moderatorin Nazan Eckes und Comedian Markus Maria Profitlich nehmen auf der neuen Bestuhlung mit dunkelrotem Sitzpolster Platz.
Scheinwerfer in verschiedenen Blautönen strahlen auf den Vorhang der klassischen Schaukastenbühne des Metronom Theaters. Herunterbaumelnde Seile sehen aus wie Äste. Daran hängen vier Rosen. Sie sind unterschiedlich groß.
Pünktlich um 18 Uhr hebt sich der Vorhang. Ein überdimensionales Buch kommt zum Vorschein. Eine Stimme erzählt die Geschichte des Prinzen, den eine Hexe in ein abscheuliches Biest verwandelt hat. Das Musical beginnt. Belle, gespielt von Leah Delos Santos, lebt zusammen mit ihrem Vater Maurice (Tama?s Ferkay) in einem kleinen französischem Dorf. Ihr Traum: endlich der Provinz den Rücken kehren. Längst geht ihr der aufgeblasene Angeber, Gaston, ein muskelbepackter Typ mit ausgeprägtem Bizeps, gespielt von Kevin Kraus aus Berlin, auf die Nerven.
Abgeschnitten von der Außenwelt in einem verwunschenem Schloss lebt das abscheuliche Biest in der Rolle von Yngve Gasoy-Romdal. Nur durch die Kraft der Liebe kann es von seinem Fluch befreit werden. Durch ein Missgeschick von Belles Vater, Maurice, kreuzen sich die Wege von Belle und dem Biest. Belle bleibt im Schloss zurück. Es besteht wieder Hoffnung, den bösen Zauber zu brechen.
Der verzauberte Hofstaat ist in hellster Aufregung. Und das ist nicht zuletzt der Verdienst von Comedian Ingolf Lück, der eine herausragende Rolle als Kerzenleuchter Lumie?re spielt. Den französischen Akzent beherrscht der gebürtige Bielefelder, der durch die "Wochenschau" bekannt wurde, perfekt.
Lumie?re ist es auch, der dem Biest in Sachen Liebe wertvolle Tips gibt: "Gestehen Sie ihr Ihre Gefühle", "Seien Sie ein Edelmann" , "Lassen Sie Ihr Herz sprechen" oder "Machen Sie ihr Komplimente" legt er Biest-Darsteller, Yngve Gasoy-Romdal, ständig ans Herz. Das Biest jedoch weiß nicht so recht, etwas mit den gut gemeinten Ratschlägen von Lumie?re anzufangen. Dann und wann hat es den ein oder anderen Lacher auf seiner Seite. So auch beim ersten gemeinsamen Tanz: "Sagen Sie ihr etwas nettes über ihr Kleid", flüstert Kerzenleuchter Lück. "Es ist rosa", sagt das Biest voller Begeisterung.
Disneys "Die Schöne und das Biest" ist ein Musical, das die Zuschauer in eine Welt voller zauberhafter Wesen, magischer Orte und liebenswerter Charaktere entführt.
Für die Musik ist Alan Menken zuständig, der schon für seine Kompositionen zu Disneys "Pocahontas", "Aladdin" und "Der Glöckner von Notre Dame" ausgezeichnet wurde. Kostümdesigner Miguel Angel Huidor entwickelte für Disneys die Kostüme.
18.12.2005 Von Daniela Wetzel
(c) Westfalenpost
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Jill
Anmeldedatum: 01.01.1970 Beiträge: 0
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Verfasst am: 17.06.2006, 05:27 |
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Sanfte Erotik männlicher Monster Welch passende Überschrift!
Oberhausen. Es ist schon augenfällig, wie sehr das zeitgenössische Musical von den Beziehungen junger Frauen mit männlichen Monstrositäten profitiert. Ob "Der Glöckner von Notre Dame", "Jekyll & Hyde" oder "Das Phantom der Oper" - was literarisch nur eben geht im Hinblick auf Schauer und geheime Lüste, wird gern in Musik, Gesang und Tanz umgesetzt.
Mit der Bühnenversion des erfolgreichen Zeichentrickfilms "Die Schöne und das Biest" (1991) wurde gestern Abend am Oberhausener CentrO das Metronom Theater eröffnet. Einst ein eher unwirtlicher Klotz am Eingang des Konsum-Terrains, hat der Musical-Produzent Stage Entertainment das Haus erworben, für 20 Millionen Euro umgerüstet und in jeder Hinsicht auf internationalen Standard gebracht. Das Geld will erst mal verdient werden.
"Die Schöne und das Biest" soll dazu einen wesentlichen Beitrag leisten. Die nahezu buchstabengetreue Umsetzung des Zeichentrickfilms, der mit der Musik von Alan Menken bereits auf der Leinwand als Musical konzipiert war, überwältigt den Zuschauer schon vom ersten Bild an durch Ausstattung, Bühnentechnik und eine verschwenderische Fülle einfallsreicher Kostüme. Man muss sich anstrengen: Wo auch subventionierte Häuser wie das Musiktheater im Revier in Sachen Musical heftig aufrüsten, will man dem Zuschauer schließlich demonstrieren, warum er hier bis zu 84 Euro für ein Ticket zahlen soll.
"Die Schöne und das Biest" erweist sich dafür als bestens geeignet. Schauplatz ist ein ländliches Frankreich vergangener Tage, das so aussieht, als sei´s ein fester Bestandteil von Disneyland, "Old Europe" aus amerikanischer Sicht. Hier spielt die Geschichte der ebenso schönen wie belesenen Belle (Leah Delos Santos), die mit dem Herzen sieht und die deshalb auch das in einem finsteren Schloss hausende Biest (Yngve Gasoy-Romdal war in Köln schon ein überzeugender Jekyll) nicht schreckt. Sie schaut hinter die Fassade, weshalb sie den Muskelmann Gaston verabscheut, hinter der hässlichen Fassade des Biestes vielleicht aber schon früh die sanfte Natur eines verwunschenen Prinzen erahnt.
Der eigentliche Clou des Stückes jedoch ist die Dienerschaft des Schlosses, die dabei ist, sich samt und sonders in Gegenstände zu verwandeln. Lebende Standuhren, Staubwedel, Kommoden, Teekannen und Kerzenleuchter (Ingolf Lück als Frauenvernascher Lumière) sorgen mit ihrer Komik dafür, dass zündende Songs nicht zu stark vermisst werden. Menkens Partitur überzeugt am meisten, wenn er Anleihen macht - bei Tango und Music Hall, bei Offenbach und Pariser Flair, das durch Akkordeon-Akzente versprüht wird. Das alles kulminiert bei der "Sei hier Gast"-Nummer im Schloss des Biestes, bei der Salzstreuer mit Servietten tanzen, Geschirr und Besteck lebendig werden und der Speisesaal mächtig swingt. Regisseur Glenn Casale erweist sich vor allem hier als exzellenter Kenner einschlägiger Hollywood-Filmmusicals.
Knapp drei Stunden entführt "Die Schöne und das Biest" in eine Märchen-Traumwelt, in der selbst Wölfe das Tanzbein schwingen. Man hat sich in aktuellen Musical-Produktionen schon weit weniger gut unterhalten.
Metronom Theater am Cen-trO Oberhausen. Vorstellungen Mittwoch bis Sonntag. Tickets: 01805 / 4444.
18.12.2005 Von Arnold Hohmann
(c) Rundschau
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Heike S.
Anmeldedatum: 01.01.1970 Beiträge: 0
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Verfasst am: 17.06.2006, 07:08 |
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Hey Jill: DANKE ! Das ging ja flott! ))
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Martina
Anmeldedatum: 01.01.1970 Beiträge: 0
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Verfasst am: 17.06.2006, 09:32 |
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http://www.musicalsessen.de/pageID_2950608.html
P. S. Spielen Yngve und Leah am Mittwoch?!
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AUF FÜRSTENGUNST VERZICHTE ICH UND AUCH AUF DIE PUDERLOCKEN,
DER MUFF VON STAUB UND WEIHRAUCHDUFT GENÜGT MIR NICHT MEHR,
ICH WILL DAS WAHRE LEBEN SPÜR'N |
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Heike S.
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Verfasst am: 18.06.2006, 03:04 |
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Es hieß, dass zumindest ER erst einmal alle Vorstellungen spielt, bis die Zweitbesetzung eingeübt ist.
Wir werden zu gegebener Zeit mal nachfragen.
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Martina
Anmeldedatum: 01.01.1970 Beiträge: 0
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Verfasst am: 18.06.2006, 07:22 |
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Danke für die Info!
http://www.musicals-unlimited.de
In Kürze: Bericht zu "Die Schöne und das Biest" in Oberhausen
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Mell
Anmeldedatum: 01.01.1970 Beiträge: 0
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Verfasst am: 18.06.2006, 14:00 |
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Oberhausen (rpo). Servietten im goldenen Serviettenring tanzen Can-Can, Salz- und Pfefferstreuer, Messer, Löffel und Gabel schwingen vergnügt das Bein, die Zuckerdose schwebt wie eine Ballerina über die Bühne und der Teppich glänzt mit akrobatischen Einlagen – es ist sicher eine der ungewöhnlichsten Revue-Nummern in Musicals, die das Publikum vor Begeisterung fast von den Sitzen reißt.
Aber das ist noch lange nicht alles, was die Neuauflage des Disney-Musicals „Die Schöne und das Biest“, die Sonntag Abend im Metronom-Theater Oberhausen Premiere feierte, zu bieten hat.
Die Geschichte ist hinlänglich bekannt: Ein hartherziger Prinz wurde samt Schloss einst verflucht. Er muss als Biest darben, seine Angestellten verwandeln sich immer mehr in Haushaltsgegenstände. Es sei denn, das schauderlich anzusehende Biest schafft es, dass es jemand liebt, bevor das letzte Blütenblatt einer Zauberrose fällt. Dorfschönheit Belle sieht hinter der grauenhaften Gestalt des Biestes die innere Schönheit und löst im letzten Moment den Zauber.
So dramatisch sich die Geschichte anhört, so komisch wird sie dargeboten. Da glänzen allen voran Ingolf Lück in der Rolle des „Lumière“ und Claus Dam als „von Unruh“. Dieses Duo harmoniert so brillant, die Dialoge sind so komisch, die Charaktere der beiden, die ja letztlich das gleiche Ziel haben, nämlich ihre menschliche Gestalt wieder zu erlangen, sind so verschieden, dass sie alleine schon einen Besuch wert sind.
Ingolf Lück als "Lumière"
Vor allem Lück, der ja schon im Fernsehen und auf diversen Bühnen seine komische Ader zu genüge bewies, glänzt in der Rolle des französischen Kerzenleuchters „Lumière“. Frech, frivol, aber auch liebevoll treibt er das Stück voran. Richtig singen muss er nur einmal, aber auch das ist okay. Claus Dahm in der Rolle der Uhr „von Unruh“ ist der Gegenpart: schüchtern, ängstlich und übervorsichtig.
Grandios spielen die beiden Hauptdarsteller. Leah Delos Santos hat die Rolle der „Belle“ allerdings schon bei der Deutschlandpremiere einst in Stuttgart gespielt. Wobei die Philippinin schon damals über ein apartes Spiel und eine wunderschöne Stimme verfügte. Doch nach mittlerweile gut elf Jahren vorrangig auf deutschen Bühnen ist sie auch nahezu akzentfrei, jedes gesungene Wort perfekt zu verstehen.
Doch absolut überragend ist Yngve Gasoy-Romdal. Der Norweger spielt das Biest wahrlich perfekt. Seinen Wandel vom kalten, herrischen Monster zur verzweifelten, schließlich sich selbst opfernden Seele bringt Gasoy-Romdal genial auf die Bühne: Da stimmt jede Bewegung, jedes Stöhnen, jeder Gesichtsausdruck. Denn die große Kunst ist es, bei all dem zwischendurch auch noch komisch zu sein. Und wenn Gasoy-Romdal singt, was er leider viel zu wenig macht in dieser Rolle, dann klingt seine Stimme trotz der sicher behindernden Maskerade so kräftig, so stark wie eh´ und je.
Treffsichere Besetzung
Sehr viel Spaß bereitet auch das Duo „Gaston“ Kevin Kraus und „Lefou“ Bernd Julius Arends. Kraus bringt den selbstherrlichen arroganten Widerling herrlich auf die Bühne, genauso wie Arends den trotteligen Gehilfen, der vielleicht den einen oder anderen Schlag seines Herrn zu viel kassiert. Und auch die weiteren Rollen sind von den Typen her prima besetzt.
Wer das Stück jedoch einst in Stuttgart sah, dem wird auffallen, dass es kleine Änderungen gab. In Stuttgart waren drei Tricks des „Magiers“ David Copperfield eingebaut, die zweimal die jeweiligen Verwandlungen des Biestes zeigten, und einmal den kleinen „Tassilo“, wie er nur als Kopf sprechend auf der Bühne ist.
Die Verwandlung des Prinzen zum Biest wird in Oberhausen nun gar nicht gezeigt, sondern erzählt, für die Rückverwandlung hat sich Stage Entertainment auch was einfallen lassen. Und „Tassilo“ ist auch ohne Zaubertrick noch niedlich. Wenn der kleine Junge zum Ende dann seiner Mama „Madame Pottine“ Barbara Raunegger in die Arme rennt und fragt, ob er jetzt nicht mehr im Schrank schlafen muss – wer da nicht gerührt ist, der hat das Stück nicht verstanden.
Autor: Camillo Kluge RP Online
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Es ist nicht erforderlich, Musik zu verstehen. Man braucht sie nur zu genießen.
L. Stokowski
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Heike S.
Anmeldedatum: 01.01.1970 Beiträge: 0
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Verfasst am: 19.06.2006, 06:50 |
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Hach wie schön, dass "unsere beiden" auch so gelobt werden! Ich bin jetzt doch sehr neugierig auf das Stück. Mal sehen, wann ich nächstes Jahr reingehe! ;-)
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Mone
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Verfasst am: 20.06.2006, 04:14 |
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Ich bin auch soooooo gespannt! Hoffe schaffe es mir es mal anzuschauen!
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Martina
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Verfasst am: 20.06.2006, 08:21 |
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Bei uns im Essener Stadtspiegel soll auch ein Artikel stehen, leider habe ich keinen Scanner oder ich müsste ihn entweder abtippen bzw. könnte ich ihn an Heike oder Mell per Post schicken! Hatte allerdings noch keine Zeit ihn zu lesen, daher weiß ich noch nicht, ob viel über Yngve drinsteht!
P.S. Wie lange läuft Yngves Vertrag eigentlich bei SudB, ein 2. Mal würde ich ihn gern noch sehen!
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AUF FÜRSTENGUNST VERZICHTE ICH UND AUCH AUF DIE PUDERLOCKEN,
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ICH WILL DAS WAHRE LEBEN SPÜR'N |
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Heike S.
Anmeldedatum: 01.01.1970 Beiträge: 0
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Verfasst am: 20.06.2006, 08:39 |
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Also, Yngve's Vertrag läuft wohl - erst einmal - auch für dieses geplante Jahr, wenn denn überhaupt eine Befristung drinsteht ...
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Martina
Anmeldedatum: 01.01.1970 Beiträge: 0
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Verfasst am: 04.07.2006, 09:57 |
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"Ich liebe ihn mit und ohne Maske"
Die Romanze zwischen der Schönen und dem Biest setzt sich im wahren Leben fort - in Borbeck.
Romantik spielt eine große Rolle im Metronom-Musical, und die Romanze zwischen der Schönen und dem Biest setzt sich tatsächlich im wahren Leben fort: Seit fünf Jahren sind Leah Delos Santos und Yngve Gasoy-Romdal, der den verwunschenen Prinzen im Metronom Theater spielt, ein Paar. "Ich liebe ihn mit und ohne Maske", sagt sie lächelnd - und fügt unerwartet trocken hinzu: "mit und ohne Kostüm auch." Dass das Paar, das in Borbeck wohnt, gemeinsam auf der Bühne steht, hält Delos Santos für einen Glücksfall: "Man findet nicht so leicht einen Stoff, der Rollen für einen Norweger und eine Philippinin bietet."
Aber irgendwie scheint sich in Leah Delos Santos Leben alles gut zu fügen. Den Kulturschock, der der Umzug von Manila nach Stuttgart gewesen sein muss, milderten die Kollegen bei der Produktion "Miss Saigon": "Das waren 23 Leute, alles Philippiner. Mit dem Wörterbuch sind wir zusammen in den Supermarkt gegangen." Dass Salz Salz heißt auf Deutsch, das hatten sie schnell herausgefunden, aber dann wurde es richtig kompliziert: "Was ist ,Meer´-Salz? Und was ,Jod´-Salz?" Ein weiteres kleines Problem: "Ich war 17, ich konnte überhaupt nicht kochen. Monatelang habe ich nur Brot und Wurst gegessen." Da half die Mama aus, als Delos Santos nach dem ersten Jahr in Deutschland wieder auf die Philippinen reiste - und mal einige Gerichte kochen lernte.
Jeden Tag erstaunt und dankbar
Eigentlich hatte die junge Frau gedacht, dass sie noch mehr lernen würde - dass sie nämlich weiter studieren würde, wenn "Miss Saigon" abgespielt wäre. Es sollte anders kommen: Seit elf Jahren spielt und singt die Frau, die als Kind schon "The Sound of Music - Meine Lieder, meine Träume" von 1965 nachgespielt hatte, in Musicals auf deutschen Bühnen, in Berlin und Bremen, Stuttgart und Duisburg, und jetzt eben in Oberhausen. Auch wenn ihr, wie sie zugibt, die Heimat sehr fehlt: "Ich bin jeden Tag dankbar. Und immer noch jeden Tag erstaunt, wie das passiert ist. Es ist nicht normal, dass man machen kann, was man liebt." (moi)
Quelle: NRZ
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Chris
Anmeldedatum: 01.01.1970 Beiträge: 0
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Verfasst am: 04.07.2006, 12:59 |
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Danke Martina. Das ist wirklich ein super kleiner schöner Bericht
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Martina
Anmeldedatum: 01.01.1970 Beiträge: 0
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Verfasst am: 04.07.2006, 16:59 |
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Gern geschehen, habe ihn heute zufällig im Netz gefunden!
@Heike, diesen habe ich leider nicht im Original und den ich demnächst von einer Freundin bekomme, da ging es um etwas anderes nicht um SudB, sorry! Hatte die SMS meiner Freundin falsch verstanden!
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Heike S.
Anmeldedatum: 01.01.1970 Beiträge: 0
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Andrea
Anmeldedatum: 01.01.1970 Beiträge: 0
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Verfasst am: 06.09.2007, 14:39 |
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Auf SAT1 war gerade ein Bericht über Leah und Yngve in Berlin.
War zwar sehr kurz aber wiklich nett.
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Martina
Anmeldedatum: 01.01.1970 Beiträge: 0
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