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bine
Anmeldedatum: 01.01.1970 Beiträge: 0
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Verfasst am: 07.05.2005, 09:36 |
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chris im ensemble!
bin mal auf brian gespannt!!
caima, ich mail dich mal an!!
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Simone
Anmeldedatum: 01.01.1970 Beiträge: 0
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Verfasst am: 24.08.2005, 08:21 |
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Die Kritiker scheinen sich wohl nicht einig zu sein...
Der eine:
Kurier 25.2.2004
Viel Schmalz, wenig Poesie
von Gunther Baumann
Eine belanglose Abendunterhaltung ohne Wortwitz und ohne musikalische Raffinesse: Gérard Presgurvics Musical "Romeo & Julia" bot am Donnerstag im Wiener Raimundtheater wenig, woran sich Emotionen entzünden konnten. Ein Pauschallob gebührt am ehesten dem großen Ensemble, das die kraftraubenden Tanzszenen mit Elan und akrobatischem Können bewältigt.
Auch wenn nicht unbedingt zu erwarten war, dass sich die Show der Poesie Shakespeares oder dem musikalischen Zauber von Leonard Bernsteins "West Side Story" annähern würde: Dass "Romeo & Julia", das Musical, derart hausbacken und oft langweilig wirkt, überrascht.
Problem Nummer eins ist die Musik. Gérard Presgurvic hat zwar sehr fleißig komponiert (es gibt 35 Musiknummern), doch seine Lieder, Balladen und Schnulzen klingen so, als hätte er die Stillosigkeit zum Stil erheben wollen. Zu hören gibt's eintönigen Gebrauchs-Pop, gemischt mit (zu) viel Schmalz und Zitaten aus allen erdenklichen Genres. In Summe: eher eine Schlagerparade als eine Bühnenmusik.
Problem Nummer zwei ist der Text. Gewiss, Übersetzerin Michaela Ronzoni schafft es stets, Presgurvics Lieder in die Reimform zu zwängen, aber sie schrammt dabei - "das Leben gibt uns Rätsel auf / der Weg führt uns bergab, bergauf" - den ganzen Abend lang nah an unfreiwilligen Parodien vorbei.
Die Darsteller: Lukas Perman und Marjan Shaki in den Titelrollen sind jung, nett, frisch und sympathisch - große Leidenschaft vermögen sie nicht auszustrahlen. Matthias Edenborn (Benvolio) und Carin Flipcic (Amme) adeln mediokre Lieder mit schönem Gesang.
Spielleiter Redha überzeugt vor allem als Choreograph großer Massenszenen. Seine Regie-Arbeit hat viele Schwächen. Vor allem dann, wenn es in der Story tragisch wird. Da findet er kaum Zwischentöne, sondern verleitet das Ensemble zu oft brüllender Hysterie.
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Simone
Anmeldedatum: 01.01.1970 Beiträge: 0
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Verfasst am: 24.08.2005, 08:22 |
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Der andere:
Wien (dpa) Ein Klassiker landet in der Popwelt: Shakespeares Liebesdrama «Romeo und Julia» hat in der Musicalfassung von Gerard Presgurvic das Premierenpublikum im Wiener Raimund-Theater begeistert.
Raffinierte, immer wieder überraschende Ausstattung, kraftvoll-akrobatische Choreografie und ein einsatzfreudiges Ensemble machten die deutschsprachige Erstaufführung am Donnerstagabend zu einer bewegenden Show. Viel Sympathie ernteten auch Marjan Shaki und Lukas Perman in den Titelrollen. Sprachlich und musikalisch in der Gegenwart angesiedelt, gestaltet Gerard Presgurvic den Drama-Klassiker als zeitloses Märchen vom Sieg der Liebe über feindselige Verhältnisse. Der hohe Preis für die Versöhnung ist der tragische Tod der jungen Helden.
Zu einer verhalten dramatischen Ouvertüre (Musikarrangement: Christian Kolonovits) hebt sich der Vorhang und gibt den Blick frei auf einen überwältigenden Sternenhimmel. Eine einschmeichelnde Erzählerstimme lässt keinen Zweifel daran, dass im Folgenden ein Märchen erzählt werden soll: «Alle Geschichten beginnen mit "Es war einmal"...».
So beginnt denn die Musical-Adaption von Shakespeares klassischem Liebesdrama ebenfalls als Märchen und endet nach rund zweieinhalb Stunden auch als solches: Über die toten Körper der Liebenden hinweg reichen sich die verfeindeten Mütter die Hände. Die Familien, die sich bis dahin vehement bekämpften, erkennen ihre Schuld an dem Tod der beiden und versöhnen sich.
Gleich zu Beginn werden die Fronten geklärt. Zu dramatischen Trommelschlägen rücken Spots die Kontrahenten in der Stadt Verona ins Licht: blau gekleidete Montagues verharren in Kampfposen gegen die Capulets in roten Kostümen. Inmitten der aufgewühlten, aggressiven Schar, angeführt von Rasmus Borkowski als Mercutio und Mark Seibert als Tybalt, zeigt sich Lukas Perman als träumerisch-melancholischer Romeo. In der kindlich-süßen Marjan Shaki findet er seine seelenverwandte Julia.
Stimmlich und in der Bühnenwirkung fallen die beiden gegen das kraftvolle übrige Ensemble etwas zurück. Große Auftritte haben Carin Filipcic als verständnisvolle, tatkräftige Amme und Seibert als der aufbrausende Tybalt, dem eine nachdenkliche Ballade Gelegenheit gibt, sich auch als Opfer der Umstände darzustellen.
Stark wird am Ende Charlie Serrano als Pater Lorenzo, der durch den gemeinsamen Tod der Liebenden den Glauben verliert - hat er doch mit dem heimlichen Eheschluss die Hoffnung verbunden, die Familien durch die Liebe der Kinder zu versöhnen. Die hoffnungsvolle Auflösung bleibt der brillanten Zuzanna Maurery als Lady Montague überlassen, die ihre einstige Gegenspielerin Lady Capulet (Annette Wimmer) zum verzeihenden Händedruck bewegt.
Komponist Presgurvic erzählt das Drama in einer durchweg eingängigen, Pop-betonten Musiksprache, die einmal Anleihen bei der Klassik und beim französischen Chanson nimmt, dann wieder kräftigen Rock unterlegt, doch wenig charakteristische Züge trägt. Dynamische Chorsätze wechseln mit einfühlsamen Balladen. Choreograf Rheda schafft mit großen Gesten und einer fast kämpferischen Akrobatik eine lebendig bewegte Atmosphäre, die sich bisweilen ins Aggressive steigert, in Momenten auch ins Spielerische reicht.
Zu einem Höhepunkt wird die Ballszene, in der sich Romeo verkleidet in das Haus des Feindes wagt. Raffiniert einfallsreiche Kostüme mit Anklängen an Rokoko und Figuren aus der Comédie Francaise überraschen und setzen in der stimmigen Lichtregie von Andrew Voller starke Akzente in einer opulenten Show.
«Romeo und Julia» wurde 2001 in Paris uraufgeführt und hat seitdem allein in Frankreich über 1,5 Millionen Zuschauer erreicht. Am Wiener Raimund-Theater, wo im Gegensatz zu bisherigen Produktionen mit Live-Orchester gespielt wird, steht die Produktion der Vereinigten Bühnen Wien vorläufig bis zum Jahresende auf dem Spielplan.
(frankfurter neue presse)
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Jill
Anmeldedatum: 01.01.1970 Beiträge: 0
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Verfasst am: 24.08.2005, 09:09 |
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Na so unterschiedlich können Auffassungen sein. Da bin ich ja jetzt doppelt gespannt.
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Simone
Anmeldedatum: 01.01.1970 Beiträge: 0
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Verfasst am: 24.08.2005, 09:24 |
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Ich auch . Vor allen Dingen muß ich diesen Lukas unbedingt kennenlernen. Die einen sind absolut begeistert von ihm, und die anderen finden ihn nur schwach und blaß. Wahrscheinlich liegt meine Meinung dann genau in der Mitte .
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Jill
Anmeldedatum: 01.01.1970 Beiträge: 0
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Verfasst am: 28.08.2005, 14:24 |
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Und jetzt mein persönlicher Kommentar zu Romeo und Julia.
Also zunächst muss ich eine Sache klarstellen, was die oben genannten Premierenberichte betrifft. Oder besser, den ersten der beiden. Es gibt mit Sicherheit einen Ausdruck, mit dem man dieses Stück definitiv nicht beschreiben kann, und das ist "belanglose Abendunterhaltung". Mir ist schleierhaft, wo Herr Baumann seine Augen hatte. Denn eigentlich bin ich mir fast sicher, auch wenn man das Stück nicht mag, alleine die Kostüme, die Kulissen und die ausgefeilte Choreographie können einfach nur beeinducken.
Na ja, was mich betrifft, ich fand es großartig! Von der Bühne über Musik, die Ausstattung, die Choreographie, die Darsteller.... einfach alles nahezu perfekt. Besonders positiv überrascht war ich von Matthias Edenborn als Benvolio, der in dieser Rolle sowohl stimmlich als auch schauspielerisch alles gibt. Auch Marjan Shaki und Carin Flipcic (!!!) sind meiner Meinung nach perfekt besetzt. Genau so stelle ich mir die Julia vor. Und die Amme bingt es fertig, der kompletten restlichen Cast einen Moment lang die Show zu stehlen. Sehr beeindruckend!
Auch Lukas Perman gefällt mir als Romeo sehr gut, obwohl er mich nicht gleich von Anfang an überzeugt hat. Ich fand ihn zunächst schon fast zu romantisch, zu gefühlvoll und irgendwie zu feminin. Das legte sich dann aber mit der Zeit, und gegen seine Stimme ist wirklich nichts zu sagen. Er gibt einen Romeo, in den sich Julia definitv glaubhaft verlieben kann (auch wenn es mir nicht so ginge ).
Besonders nett (anzusehen) auch Mark Sabber... ähm... Seibert als Tybalt.
Nicht nur hierfür zu empfehlen: Plätze am besten Mitte oder rechts wählen, da ein Teil der Bühnenkontruktion, auf der sich viele Teile der Handlung abspielen, im linken Seitenteil der Bühne befinden, die von links schlecht einzusehen sind.
Es gibt allerdings eine Sache, die einem beim Sehen des Stücks möglicherweise etwas unangenehm auffällt. Zumindest ist es uns am Sonntag so ergangen.
Die sehr niveuvolle und detaillierte Choreographie ist nicht nur für die Darsteller anstrengend, sondern teilweise auch für den Zuschauer. Besonders im ersten Akt kommt man in seinem Sitz kaum zur Ruhe. Denn wenn unten das Ensemble tanzt, dazwischen und auf der zweiten Ebene eine stumme Handlung weiterläuft, und auch auf der dritten Bühnenebene noch Hauptdarsteller im Hintergrund agieren, weiß man an so mancher Stelle nicht mehr, wo man nun zuerst hingucken soll ohne etwas zu verpassen. Da kann einem doch leicht schwindelig werden.
Wenn dies allerdings eine Masche ist, den Zuschauer noch ein weiteres Mal ins Theater zu locken um noch einmal genauer hinsehen zu können.... bei mir scheint es geklappt zu haben. Das muss ich einfach nochmal sehen!
Ach ja, und ein wichtiger Nachtrag: Bei der zweiten öffentlichen Vorstellung am Sonntag fiel die Erstbesetzung des Mercutio (Rasmus Borkowski) wegen Krankheit aus und für ihn musste ganz kurzfristig die Zweitbesetzung Peter Lesiak einspringen, ohne die Rolle vorher groß geprobt zu haben. Und obendrein mit gebrochenen Fingern! Er war wirklich grandios und wenn die Intendantin diese besonderen Umstände vor der Vorstellung nicht mit einem Mikro angesagt hätte, ich bin sicher, es hätte keiner gemerkt, dass dort nicht die Erstbesetzung spielt.
Natürlich gab es für Peter extra viel Applaus.
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Caima
Anmeldedatum: 01.01.1970 Beiträge: 0
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Verfasst am: 28.08.2005, 14:29 |
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ICH KOMM WIEDER MIT !!
Stimme Dir in allen Punkten zu
Es folglt die Tage noch was längeres,
wenn ich nicht grad Liedtexte abtippe
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Simone
Anmeldedatum: 01.01.1970 Beiträge: 0
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Verfasst am: 29.08.2005, 05:13 |
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Danke für den Bericht, Jill . Anfangs war ich noch skeptisch, aber jetzt wächst meine Vorfreude immer mehr .
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Caima
Anmeldedatum: 01.01.1970 Beiträge: 0
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Verfasst am: 29.08.2005, 13:32 |
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@ Simone: na, gesunde Skepsis schadet ja nicht. Und es ja auch gewöhnungsbedürftig, aber im positiven Sinne. Halt sehr viel Aktion auf der Bühne (vielleicht hast Du den Kulturzeitbeitrag gesehen?!?) - aber trotzdem sooooooo schön
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Jill
Anmeldedatum: 01.01.1970 Beiträge: 0
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Verfasst am: 29.08.2005, 14:17 |
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Und hier nun extra für Caima: Der Romeo & Julia Kulturzeitbericht.
R & J
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Caima
Anmeldedatum: 01.01.1970 Beiträge: 0
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Verfasst am: 29.08.2005, 14:21 |
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Du bist sooooooooo lieb *knuddel*
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bine
Anmeldedatum: 01.01.1970 Beiträge: 0
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Verfasst am: 02.09.2005, 11:57 |
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von mir auch einen dicken knuddler!
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KarinW
Anmeldedatum: 01.01.1970 Beiträge: 0
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Verfasst am: 02.09.2005, 12:12 |
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danke Jill, toller Bericht hab ihn mir auch angesehen, auch wenn er eigentlich für Caima war
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Caima
Anmeldedatum: 01.01.1970 Beiträge: 0
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Verfasst am: 02.09.2005, 12:21 |
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ALSO wirklich Karin
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Simone
Anmeldedatum: 01.01.1970 Beiträge: 0
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Verfasst am: 11.09.2005, 07:59 |
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Unser Besuch von "Romeo und Julia" am 13.03.05:
Ich brauche kaum einen eigenen Bericht zu schreiben, da er fast komplett so ausfällt wie der von Jill . Aber ein paar Kommentare kann ich mir natürlich nicht verkneifen .
Es war alles andere als "belanglose Abendunterhaltung", wie es jener Kritiker geschrieben hatte. Vom ersten Moment an war man schlagartig in eine beeindruckende Welt von Kulissen, Kostümen, Darstellern, Choreografien und Musik versetzt. Jedes einzelne Kostüm war wunderbar, die Choreografien teilweise atemberaubend (ich hab jedenfalls die Luft angehalten, als sich Tybalt (Mark Seibert) auf den Boden kniet, den (halbnackten... rrrrrrrr ) Oberkörper zurücklehnt und ein anderer Darsteller auf seine Brust (und natürlich auch wieder runter) springt) und akrobatisch (mal eben ein paar Saltos mitten im Gewühl (dafür hab ich früher in der Turnhalle immer seeeeehr viel Platz gebraucht), von den unzähligen "freien Rädern" ganz zu schweigen). Mehrere Waschbrettbäuche gleichzeitig nebeneinander auf der Bühne zu sehen, ist auch nicht zu verachten .
Die einzelnen Darsteller waren alle richtig klasse. Herausragend waren - meine ich - Benvolio (Matthias Edenborn), Tybalt (Mark Seibert), Mercutio (Rasmus Borkowski) und natürlich die Amme (Carin Filipcic). Romeo (Lukas Perman) und Julia (Marjan Shaki) waren für mich beide ein bißchen zu zart. Aber für diese Rollen war das wahrscheinlich genau richtig. Wer mir auch gut gefallen hat, war Chris Goetten im Ensemble. Mit langen roten Locken; nicht schlecht .
In diesem Musical fand ich die "Massen"-Szenen am besten. Die Solo-Parts waren zwar auch nicht schlecht, um zwischendurch mal ein bißchen Ruhe ins Geschehen zu bringen, aber diese grandiose Choreographie der Tanz- und Kampfszenen war schon überragend. Leider hat man dabei "Angst", etwas zu verpassen, weil wirklich sehr viel gleichzeitig passiert. Da kann ich nur den gleichen Schluß ziehen wie Jill und Caima: Das muß ich einfach nochmal sehen .
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Martina
Anmeldedatum: 01.01.1970 Beiträge: 0
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Verfasst am: 11.09.2005, 10:10 |
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Ich bin Mitte Mai in Wien, um es mir anzusehen und bin schon sehr gespannt, nach allem was ich schon gehört habe!
LG, Martina
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AUF FÜRSTENGUNST VERZICHTE ICH UND AUCH AUF DIE PUDERLOCKEN,
DER MUFF VON STAUB UND WEIHRAUCHDUFT GENÜGT MIR NICHT MEHR,
ICH WILL DAS WAHRE LEBEN SPÜR'N |
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Jill
Anmeldedatum: 01.01.1970 Beiträge: 0
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Verfasst am: 11.09.2005, 11:29 |
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Freut mich, dass es dir auch so gut gefallen hat.
Und, liegt deine Meinung über Lukas nun wirklich genau in der Mitte?
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Simone
Anmeldedatum: 01.01.1970 Beiträge: 0
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Verfasst am: 11.09.2005, 12:31 |
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Ja, ich denke schon. Na ja, mit Tendenz zu "gut" .
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bine
Anmeldedatum: 01.01.1970 Beiträge: 0
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Verfasst am: 21.09.2005, 09:29 |
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ah, super. ich muss mich auch langsam mal um karten und die fahrt kümmern...
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Sandra-E.
Anmeldedatum: 01.01.1970 Beiträge: 0
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Verfasst am: 22.09.2005, 07:08 |
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@Bine
Germanwings hatte unlängst wieder ne Aktion, da haben wir uns Hin- u. Rückflug
für knapp 70 Euro sichern können.
Hotel bzw.ne Pension haben wir von Chris Goetten empfohlen bekommen (der da immer seine Mama unterbringt, ziemlich zentral und recht günstig, das Hotel, nicht die Mama)
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bine
Anmeldedatum: 01.01.1970 Beiträge: 0
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Verfasst am: 22.09.2005, 08:18 |
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LOL: "das Hotel, nicht die Mama..."
danke für den tipp!!
bin wirklich für alle infos,
die einen günstigen aufenthalt dort ermöglichen,
SEEEEHR dankbar!!!!!
vll magst du mir das hotel mal mailen?
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bine
Anmeldedatum: 01.01.1970 Beiträge: 0
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Verfasst am: 22.09.2005, 11:45 |
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ja, super, das hilft mir schon prima weiter, denke ich!
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